Statements zum christlichen Glauben

Warum es sich lohnt Christ zu werden:

Wissen für was man lebt

Die Welt ist im Umbruch - Werte vergangener Jahre werden in Frage gestellt.

Der Mensch besinnt sich auf das Wesentliche: Verläßlichkeit, Sicherheit, Beständigkeit, das Denken an die Zukunft sind heute der Maßstab, Dinge, die auch für Sie wichtig sind. Sicher gehören Sie nicht zu denjenigen mit "no Future". Sie wissen was Sie wollen. Sie haben schon einiges erreicht und was noch fehlt, werden Sie sich noch erarbeiten.

Doch wofür leben Sie eigentlich? Nur für den Beruf, die Partnerschaft, die Freizeitgestaltung?


der Mensch denkt über dieses Leben hinaus


Oder braucht der Mensch mehr? Kann man in den genannten Dingen vollkommene Zufriedenheit erlangen? Jeder, der ehrlich zu sich selbst ist, wird zugeben, daß dies nicht der Fall ist. Und in diesem Punkt gleichen sich alle: diejenigen, die glauben, sie hätten "Future" und diejenigen, die zugeben, daß sie keine allzu rosige Zukunft für sich sehen - eine gewisse Unzufriedenheit und eine Sehnsucht nach etwas nicht genau Definierbarem bleibt.

Es ist eine unbestreitbare Tatsache - der Mensch denkt im Gegensatz zum Tier über dieses Leben hinaus. Was wird das Ergebnis von dem, was ich heute tue, was ich morgen tun werde - was wird das Ergebnis meines Lebens sein? Wofür und wozu lebe ich? Denn was bleibt dem Menschen von all seinen Mühen und vom Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? (Der König Salomo.)

Das Schlimmste was einem Menschen passieren kann, ist, wenn er in seinem Leben kein Ziel kennt. Wie eine Maschine mit hohen Umdrehungen und Energieverbrauch, aber ohne jeden Sinn.

Jeder hat schon einmal über sein Woher und Wohin nachgedacht.
Jeder weiß, daß der Tod eine nicht wegzudiskutierende Realität ist, eine nicht auszulöschende Konstante im Leben eines jeden Menschen.

Es stellt sich nun die Frage: Wie gehe ich mit dieser Konstante um?
Baue ich sie sinnvoll in mein Leben ein, oder lasse ich sie unbeachtet?
Nicht beachtete Konstanten in mathematischen Gleichungen führen zu
unverhofften Ergebnissen. Mit dem Tod ist es ebenso. Setzen Sie sich
nicht früh genug damit auseinander, wird er Sie irgendwann unvorbereitet treffen. Der Tod trifft Sie dann unvorbereitet, wenn Sie sich nicht beizeiten mit dem Sinn Ihres Lebens auseinandergesetzt haben. Denkt man einmal darüber nach, führt dies zwangsläufig zum Ursprung des Lebens, hinter dem Gott, der Schöpfer steht.


jeder glaubt an irgend etwas


Die Vielzahl der neuen, die Schöpfung betreffenden Erkenntnisse, seit dem Bekanntwerden von Darwins Evolutionstheorie, machen den Glauben daran immer unrealistischer. Jeder glaubt an irgend etwas, sei es an Evolution oder Schöpfung. Die Frage ist nur, welcher Glaube ist realistischer, für welchen Glauben gibt es die besseren Argumente, denn nur ein Glaube kann der Glaube an die Wahrheit sein. Entscheidend ist es, die Wahrheit zu kennen!

Allein die in der Genforschung bekanntgewordenen Entdeckungen beweisen, daß die Gleichung Materie + Energie + Zeit, mit der die Entstehung und Weiterentwicklung alles Lebens erklärt wird, nicht aufgeht. Heute müßte sie lauten: Materie + Energie + Zeit + Information. Information kann aber nur durch einen Sender zum Empfänger gelangen. Gibt es jedoch einen Sender, so setzt dies das Vorhandensein von Intelligenz voraus. Diese Intelligenz ist der Schöpfer des Universums - Gott.

Wenn es einen Schöpfer gibt, so gibt es auch eine Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf. Und genau die aus dieser Beziehung resultierende Verantwortlichkeit Gott gegenüber ist es, welche oft Unbehagen weckt. Jeder sollte sich selbst fragen, ob die Gründe für die Evolutionstheorie nicht daher rühren, daß man genau diese Verantwortung, die ein Geschöpf seinem Schöpfer gegenüber nun einmal hat, verdrängen möchte.

Dieser Verantwortung zu entsprechen bedeutet, so zu leben, wie der Schöpfer es vorgesehen hat - nur dann kann das Leben eines Geschöpfes sinnvoll und erfüllt sein. Dazu ein Beispiel: Gott hat dem Menschen seine Schöpfung zur sinnvollen Nutzung anvertraut (1. Mo. 1,28). Wie kommt der Mensch diesem Auftrag nach? Er zerstört die Umwelt in einem nicht zu beschreibenden Maße, derart, daß heute nahezu jeder darunter zu leiden hat. Zu soetwas ist von allen Lebewesen allein nur der Mensch fähig. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches die Fähigkeit hat, seinen Lebensraum in positiver sowie negativer Hinsicht zu gestalten. Diese Fähigkeit hat Gott dem Menschen gegeben, damit er selbständig entscheiden kann, ob er nach dem Plan des Schöpfers oder nach eigenen Plänen leben will. Diese Freiheit hat schon das erste Menschenpaar leider in negativer Hinsicht genutzt. Es handelte gegen Gottes Willen und Gott mußte seine Beziehung zu ihnen abbrechen.

Gegen Gottes Willen handeln, bedeutet ohne Gott zu leben. Jeder Mensch lebt von Geburt an zunächst unabhängig von Gott. Dank seines Verstandes, der ihm eine freie Willensentscheidung ermöglicht, kann er jedoch schon alleine durch die Schöpfung erkennen, daß ein Gott existiert, den er dankbar als seinen Schöpfer anzuerkennen hat und zu dem er in Beziehung treten muß. ... denn das Unsichtbare von ihm [Gott], sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut - damit sie ohne Entschuldigung seien; (Röm. 1:20).

Den Weg dazu zeigt Gottes Wort, die Bibel, auf.


untrügliche Worte - von Gott


Gottes Wort ist eine zielgerichtete neue Kraft, die, wenn ein Mensch ihr Raum gibt, in sein Leben eindringt und ihm eine neue Richtung gibt.

Nun, werden Sie sagen, was ist an der Bibel schon besonderes, sie ist ein Buch wie jedes andere auch.... Nur zwei von vielen Punkten sollen an dieser Stelle Erwähnung finden, worin sich die Bibel von anderen Büchern, auch religiösen, wie z.B. dem Koran, unterscheidet und glaubhaft macht, daß sie Gottes Wort ist.

Die Bibel ist von etwa 40 Schreibern über einen Zeitraum von ca. 1400 Jahren geschrieben worden. Alle Schreiber haben einen gemeinsamen Leitgedanken, nämlich das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen. Sie alle reden von Gottes Wirken für den Menschen, ohne sich dabei in irgend einer Weise zu widersprechen, obwohl oft mehrere Jahrhunderte zwischen den einzelnen Niederschriften lagen.

Dies ist einzigartig. Es gibt kein anderes Buch, in welchem sich Schreiber, die in verschiedenen Zeitepochen lebten, sich derart ergänzen, wie dies in der Bibel der Fall ist.

Weiterhin gibt es in der Bibel eine Vielzahl jahrtausendealter Prophezeiungen, die sich dann Jahrhunderte später erfüllten und sich zum Teil erst in unserer Zeit erfüllen. Anfang dieses Jahrhunderts hätte es z.B. niemand für möglich gehalten, daß der Staat Israel wieder ersteht, nachdem er fast 2000 Jahre von der Bildfläche verschwunden war.

Aber es mußte so kommen. Gott hat es den Propheten Hesekiel schon vor über 2500 Jahren voraussagen lassen: Und ich werde euch [Israel] aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen. (Hesek. 36,24).

Dies alles zeigt, daß die Bibel nur einen Autor hatte, nämlich Gott, welcher die vielen Schreiber inspirierte.

Ebenso finden wir in der Bibel eindeutige Aussagen über das Leben nach dem Tode. Gottes Wort sagt unmißverständlich: Es ist dem Menschen gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht. (Hebr. 9,27). Wie dieses Gericht für einen Teil der Menschen ablaufen wird, können Sie in der Bibel nachlesen (Offb. 20, 11-15).

Gott aber möchte den Menschen nach seinem Tod nicht verurteilen und zeigt in Seinem Wort den Weg, welchen der Mensch gehen muß, um diesem Gericht zu entgehen. Wie nun sieht dieser Weg aus?


der Weg des Menschen


Wie schon erwähnt, der Mensch lebt und handelt von Geburt an unabhängig von Gott. Das Tun und Lassen des Menschen unabhängig von Gott wird in der Bibel mit dem Begriff Sünde umschrieben. (Joh. 16,8-9; Rö 6,16; Joh 8,34) Unabhängiges Handeln von Gott aber führt zu der Vielzahl von Sünden, mit deren Folgen wir tagtäglich konfrontiert werden. Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Der Völkermord im ehemaligen Jugoslavien. Grausamkeiten in einem unvorstellbaren Ausmaß spielen sich dort ab. Dies bestätigt jedoch nur die Aussage der Bibel, "Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer." (Röm. 3,12) und sollte die Illusionen all derjenigen zerstören, die auf den angeblich guten Kern des Menschen aufbauen, und die im Zuge der Evolutionstheorie glauben, daß sich der Mensch zu einem immer edlerem Wesen "weiterentwickelt" (New Age). Die tägliche Praxis jedoch zeigt das Gegenteil, eine Entwicklung zum scheinbar Guten hin gibt es nur in Einzelfällen, das Böse jedoch nimmt auf breiter Front zu. "New Age" bleibt Utopie, "Last Age" ist angesagt.

Dies alles ist bedingt durch die Ferne des Menschen zu Gott, hervorgerufen durch die Sünde. Sie bildet eine Barriere zwischen Menschen und Gott, die ein Mensch mit eigener Kraft nicht überwinden kann, auch nicht mit Hilfe einer der so zahlreichen Religionen. (Den Begriff  Sünde möchte man oft verdrängen, aber beweist neben den vielen schrecklichen Dingen, wie Verbrechen und Krieg, nicht z.B. die oft vorkommende Mißgunst und der Haß Mitmenschen gegenüber, daß dieser Begriff real ist?)

Dadurch, daß der Mensch seinen Schöpfer ignoriert hat, wäre er auf ewig von Gott getrennt, wenn nicht Gott selbst ein Mittel geschaffen hätte, einen Weg zurück zu Ihm, dem Schöpfer.

Dieses Mittel basiert auf den Prinzipien von Gnade und Stellvertretung, ohne dabei Gottes absolute Gerechtigkeit in irgendeiner Weise in Frage zu stellen.


Gottes Angebot - Gnade


Über das Faktum der durch die unabhängige Lebensweise von Gott hervorgerufenen Sünde kann Gott nicht einfach hinwegsehen. Grundsätzlich kann der Mensch sich entscheiden, für immer unabhängig von Gott zu leben. Aber genau davor möchte Gott den Menschen bewahren. Bisher hat noch nie ein Mensch wirkliche Gottferne erlebt. Wir alle leben in einer Schöpfung, die von Gott getragen wird, wenn auch der Mensch viel daran zerstört.

Menschen, die hier auf der Erde ohne Gott leben, werden es auch nach ihrem Tode in Ewigkeit. Dies bedeutet dann die absolute Trennung von Gott, und das wird unvorstellbar schrecklich sein. Einen Weg zu Gott gibt es dann nicht mehr. Seine Heiligkeit (Heiligkeit bedeutet Trennung von allem Nichtgöttlichen) macht dies unmöglich.

Gott aber liebt den Menschen und möchte Gemeinschaft mit ihm (1. Tim. 2,4). Deshalb bietet Er dem Menschen Gnade an.

Dies bedeutet, daß der Mensch für seine Schuld Gott gegenüber, für die er nie aufkommen kann, auch nicht aufzukommen braucht. Gott hat Jesus Christus, seinen Sohn, stellvertretend für alle Menschen gerichtet, er hat Ihn am Kreuz leiden und sterben lassen - für jeden Menschen, auch für Sie (2. Kor. 5,21). Aber Er hat Ihn nicht nur sterben lassen, Er hat Ihn auch wieder auferweckt. So können Sie durch Jesus Christus, einen lebendigen Mittler, in Beziehung zu Gott treten, weil Er für ihre Schuld Gott gegenüber stellvertretend aufgekommen ist. Es steht jedem Menschen frei, diese Stellvertretung bewußt für sich in Anspruch zu nehmen oder auch abzulehnen. Eine Annahme erfordert von Seiten des Menschen Buße (= Umkehr) und Glauben (Apg. 20,21). Umkehr bedeutet zurück zu Gott, es bedeutet den bisherigen Lebensweg vor Gott als falsch zu bekennen und einzusehen, daß man als schuldiger Sünder Gott um Gnade bitten muß. Wenn ein Mensch Gottes Zusage glaubt, daß nach einem solchen Schritt seine Schuld für immer getilgt ist und Jesus Christus als den Herrn über sein Leben respektiert, dann gibt Gott diesem Menschen einen neuen Geist (1. Thes. 4,8; Apostg. 5,32). Diesen Vorgang bezeichnet die Bibel als Wiedergeburt. Eine Wiedergeburt geschieht aus Wasser und Geist. (Joh. 3,5). Das Wasser ist ein Bild von Gottes Wort (Eph. 5,26). Nur dadurch kann ein Mensch zu Gott kommen, indem er in Buße vor Ihm seinen eigenen, unabhängigen Willen aufgibt, Gott bedingungslos glaubt und gehorcht.

Angesichts der absoluten Maßstäbe Gottes zerrinnen alle eigenen Leistungen im Nichts. Wirklich Neues bricht in Ihr Leben ein, wenn Sie mit Ihren eigenen Plänen, Anstrengungen, Tun und Schaffen am Ende sind und Gott glauben.

Dann gehen Sie den einzig möglichen Weg zurück zu Gott, den Weg, welchen Jesus Christus durch Seinen Tod und Seine Auferstehung geschaffen hat. Er sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, als nur durch mich." (Joh. 14,6).


der neue Mensch


Dann gehen Sie den einzig möglichen Weg zurück zu Gott, den Weg über Jesus Christus. Er sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, als nur durch mich." (Joh. 14,6).

Menschen, die ihre Begrenztheit erfahren haben, gehen diesen Weg. Sie lassen sich von Gott neu machen - lassen ihr altes Leben hinter sich und von Gott eine neue Richtung und Kraft geben. "Wer zu mir kommt", sagt Jesus, "den werde ich nicht hinausstoßen" (Joh 6,37).

Wie nun können Sie diesen Weg gehen? Dadurch, daß Sie zugeben, vor Gott schuldig zu sein und Ihm Ihre Schuld bekennen, und glauben, daß Jesus Christus stellvertretend für Sie Ihre Schuld am Kreuz auf Golgatha auf sich genommen hat, indem Er für Sie gestorben ist. Kein Mensch kann zu dem, was Jesus Christus getan hat, mit eigenen Anstrengungen etwas hinzufügen. Sie können es nur als ein Geschenk Gottes annehmen. Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; (Eph 2,8; Röm. 6,23). Sie müssen allerdings etwas zurücklassen - Ihr altes Leben, die Bibel sagt "den alten Menschen" (Röm. 6,6). Dieser Prozeß mag schmerzhaft sein, aber es kommt eine neue Kraft in Ihr Leben.

So konkret diese Absage ist, so konkret kommt auch der neue Mensch in Ihnen zum Zuge, es geschieht das Entscheidende: Ein Herrschaftswechsel in Ihrem Leben; eine andere Autorität wird maßgebend (2. Kor. 5,15).

Sie werden dann spüren, daß es etwas gibt, was über Ihre bisherigen Lebenserfahrungen hinausgeht, was Ihrem Leben einen Sinn gibt - etwas, was Sie schon immer gesucht haben. Eine neue Perspektive für die Qualität Ihres Lebens, die nicht aus der Macht Ihrer Gewohnheit, sondern aus der totalen Hinwendung zu dem kommt, der diese Welt geschaffen hat und auch einen Plan für Sie bereithält. (Eph. 1,4; Heb. 13,21; Philp. 3,14) Sie werden dann wissen, wofür Sie leben - nämlich dafür, diesen Plan auszuführen!

Ein Leben in Gemeinschaft mit Ihrem Schöpfer, bedeutet absolut sicher zu wissen, wofür es sich zu Leben lohnt. So zu leben, bedeutet Leben im Überfluß (Joh 10,10) - mehr ist hier auf dieser Erde nicht erreichbar.

9/94 L. Spies

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