Sind wir echte Nachfolger Jesu? (Lukas 14,25-35)

Leseprobe:
.... So lange wir hier auf der Erde leben werden wir uns niemals vorstellen können, welche Umgebung unser Herr verlassen hat, ......

Wer so viel aufgibt, hat das Recht, von seinen Jüngern und Nachfolgern ganze Konsequenz und hundertprozentige Nachfolge abzuverlangen.
Wie danken ihm die Durchschnittschristen sein Handeln? Sie folgen ihm nicht, tun was sie wollen und erwarten dazu noch Gottes Segen........

Der vollständige Text:

Lk 14,25-35 vorlesen
Das sind starke Worte. Hat Jesus mit dieser Rede nicht einen Fehler gemacht? Schließlich gingen so viele Menschen mit ihm. Hätte er sie nicht besser gewinnen sollen mit Äußerungen, wie wir sie gerne hören würden, wie: „Ich bin für euch da...“ oder „ich nehme euch und lasse euch, wie ihr seid...“ oder „ich biete euch das beste Leben an, das es gibt...“. Mit seinen unhöflichen, direkten Bemerkungen stößt Jesus seinen Begleitern vor den Kopf. Anscheinend will er es absichtlich mit ihnen verderben.
Wir könnten das auch aus einem anderen Blickwinkel sehen, aus der Sicht Jesu. Er hat es überhaupt nicht nötig, daß ihm viele Menschen folgen. Er achtet auf Qualität. Er will Nachfolger haben, die in allem ihm den ersten Platz einräumen.

Jesu Anforderungen - eine Provokation für die Menschen
Wie jedoch reagiert der deutsche Durchschnittschrist auf diese Worte Jesu? Wie reagieren Menschen, die sich als Christen bezeichnen, weil sie gewisse fromme Erfahrungen gemacht haben, die aber keine echten Christen sind? Leider kann man beide an der Reaktion auf Jesu Anforderungen kaum unterscheiden. Als ich vor Jahren einmal in den Bibelkreis der Markus-Kirche hinein schaute, war auch dieser Text einmal Thema der Bibelstunde. Ich nehme euch mit in die damalige Diskussion.
Lk. 14,26-27 vorlesen
Frage: Wie hat Jesus das gemeint?
Antwort: So, wie es da steht, kann es Jesus nicht gemeint haben. Schließlich sollen wir unseren Nächsten lieben, sogar unsere Feinde.
Frage: Wie müssen wir also diesen Text verstehen?
Antwort: Jedenfalls nicht wörtlich. Wir können doch nicht einerseits unsere Eltern lieben und ehren sollen, wie es in den zehn Geboten heißt, und sie gleichzeitig hassen sollen. Das geht doch nicht. Das ist doch ein Widerspruch in sich. Das kann Jesus nicht gemeint haben.
Frage: Was hat denn Jesus gemeint?
Antwort: Er hat sicher gemeint, daß wir ihn irgendwie wichtiger nehmen sollen, als unsere Eltern, Verwandte und Freunde. Schließlich ist er auch ein bißchen mehr, als diese.
Zusammenfassung des Fragers: Richtig, Jesus soll eine größere Bedeutung bei uns haben. So müssen wir den Text verstehen. Schließlich war Jesus nicht weltfremd. Er wußte ja, daß wir in einem sozialen Umfeld leben, aus dem wir nicht ohne Probleme herauskommen. Das respektiert er schon, denke ich...
Ich habe mir das friedlich dahin plätschernde Gespräch bis zu diesem Punkt angehört und dann ganz deutlich gesagt, daß wir nicht das Recht haben, Jesus zu interpretieren. Wie sollen nicht interpretieren, sondern gehorchen. Wenn Jesus das in den Versen 26-27 so sagt, wie er es sagt, dann gehe ich davon aus, daß er es auch so, wie er es gesagt hat, gemeint hat.
Wie gehen wir mit diesem Wort Jesu um? Akzeptieren wir die Bedingungen seiner Nachfolge? Hätten wir es lieber bequemer? Versuchen wir uns deshalb auch als Interpreten von Jesu möglicher Meinung? Oder galt das Wort nur für seine Jünger damals, nicht für uns heute? Haben sich die Zeiten geändert?
Wenn ich mir das Leben der meisten Christen betrachte, auch das Leben der meisten von euch, dann gibt es für mich nur zwei Erklärungsmöglichkeiten für die Lebensweise des heutigen Durchschnittschristen: Entweder hat er noch niemals Lk. 14,25-35 gelesen und noch nie etwas davon gehört, oder der Durchschnittschrist will Jesus Christus nicht sein Leben ausliefern. Stellen wir uns also den Anforderungen, die unser Herr an uns stellt.
Jesu Anforderungen - Herausforderung und Konsequenz
Lk. 14,25-30 vorlesen
Eine große Volksmenge begleitet Jesus neugierig. Was wird er als nächstes tun? Welches Wunder? Welche revolutionären Kritiken in Richtung Obrigkeit? Es ist immer interessant, bei Jesus zu sein, weil er immer gerade so reagiert, wie man es nicht erwartet. In diese Volksmenge hinein spricht Jesus Christus, um seine Jünger herauszurufen. Er ruft sie heraus aus der Masse in seine Nachfolge und nennt gleichzeitig die Bedingungen, die nur wahre Jünger annehmen wollen. Der Rest der Massen bleibt abgeschreckt zurück. Das ist aber nicht die Absicht von Jesu Worten. Jesus fordert das Leben seiner Jünger ganz und das aus einem bestimmten Grund, wie wir später sehen werden.
An Jesu Anforderungen an die Nachfolge scheiden sich die Geister. Wer Jesus trotz dieser Anforderungen folgt, tut es nicht aufgrund dieser Anforderungen, weil er ein abenteuerliches Leben und Spannung sucht. Er tut es, weil Jesus ihn erwählt hat.
Joh. 15,14-16 vorlesen
Wir nehmen gerne für uns in Anspruch, Jesu Freunde zu sein. Oft höre ich aber in Gesprächen, daß „ich erkannt habe...“, darum „habe ich mich entschieden...“, „mir ist klar geworden...“, darum „habe ich mich bekehrt...“. Dieses Vokabular deutet darauf hin, daß diejenigen, die so sprechen, sich selbst aufgrund ihres freien Willens entschieden haben, Jesus zu folgen. Gilt für sie Joh. 15,14-16? Hat der Herr sie erwählt, oder haben sie ihn erwählt? Hat der Herr euch erwählt? Seid ihr euch da so sicher?
Wenn euch der Herr wirklich erwählt hat, dann müßt ihr auch so leben, wie der Herr es fordert. Ohne „wenn“ und „aber“. Dann müßt ihr seine Bedingungen erfüllen. Sonst seid ihr möglicherweise nicht erwählt. Vielleicht seid ihr dann auch nicht gerettet?
Ist euch aufgefallen, daß Jesus Christus niemals gefragt hat, ob ihm jemand nachfolgen will? Der Herr hat niemals gebeten, ihm nachzufolgen. Entweder hat er Menschen befohlen, ihm zu folgen, oder sie baten ihn, ob sie ihm folgen dürften. Für beide Fälle einige Beispiele:
Mt. 4,18-22 vorlesen
Lk. 5,27-29 vorlesen
Hat eigentlich schon mal jemand nachgedacht, ob den berufenen eine andere Wahl blieb, als Jesus zu folgen? Was taten sie? Regelten sie vorher alles, haben sie vielleicht für ihre Jobs Nachfolger eingearbeitet? Diese Jünger, von denen wir gerade gelesen haben, ließen alles stehen und folgten Jesus nach, ohne Diskussion, ohne Fragen.
Andere wurden zu Jesus geschickt. Was erlebten sie?
Joh. 1,35-39 vorlesen
Zwei Männer laufen Jesus hinterher. Jesus dreht sich um und fragt: Was wollt ihr? Das ist nicht gerade einladend. Auf die Frage dieser Männer lädt Jesus ein: kommt und seht. Sie kamen und sahen. Was sahen diese Jünger? Sie sahen das, was Jesus später anderen an der Nachfolge interessierten sagte.
Lk. 9,57-62 vorlesen
Die Nachfolge Jesu duldet keinen Aufschub. Wer von den in die Nachfolge gerufenen zögert, andere Dinge vorher noch zu erledigen hat oder Bedingungen stellen will, kann gleich bleiben, wo er ist. Jesus braucht ihn nicht. Denn eine halbherzige Nachfolge ist keine Nachfolge. Wir sehen das an den Beispielen, anhand derer Jesus die Bedingungen der Nachfolge begründet.
Lk. 14,28-33 vorlesen
Wer Jesus nachfolgen will, sollte sich über den Preis der Nachfolge im klaren sein. Der Preis ist das Leben. Der Preis ist Abbruch des alten Lebensstils und Beginn eines völlig neuen. Wenn sagt, daß er Jesus nachfolgt und es nicht ganz konsequent tut, gibt sich selbst und Christus der Lächerlichkeit und dem Gespött der Nichtchristen preis. Dafür ist er verantwortlich. Leider haben sogenannte wahre Christen in unserer Gesellschaft den Eindruck geschaffen, daß Christsein etwas für alte Frauen und Kinder sei. In ihrem Lebenswandel geben Durchschnittschristen kleinen Versuchungen der Welt schnell nach, ohne Widerstand entgegenzusetzen. Sie machen Kompromisse. Nichtchristen erwarten von Christen mehr Konsequenz, als ihr glaubt. Folgt ein Jünger Jesu nicht in der vom Herrn geforderten Konsequenz nach, dann kommen Weltmenschen auf folgende Gedanken:
Ich bin gar nicht so sündig. Zugegeben, der Christ ist zwar etwas besser, als ich, aber so groß ist der Unterschied auch wieder nicht, daß sich ein Wechsel lohnen würde.
Der Christ lebt ja selbst nicht so konsequent, wie sein Glaube es verlangt. Also ist sein Glaube nicht wichtig und nichts wert.
Durch fehlende Konsequenz machen wir uns und unseren Glauben unglaubwürdig. Viel schlimmer ist, daß wir unseren Herrn unglaubwürdig machen. Weil wir als Christen unsere Lebensziele und Glaubensziele nicht erreichen, geben wir zum Spott über unseren Herrn Anlaß. Viele Atheisten und Spötter haben schwache und kompromißbereite Christen vor Augen, wenn sie über die Bibel und das Christentum spotten.

Jesu Anforderungen - Begründung
Lk. 14, 33-34 vorlesen
Keiner, der nicht allem entsagt, kann Jesu Jünger sein, so sagt Jesus. Keiner. Hat Jesus da nicht etwas hoch gegriffen in seinen Anforderungen? Es gibt zwei Fragen, die wir uns daher stellen müssen: 1) Was ist Nachfolge? 2) Hat Jesus das Recht, solche Anforderungen zu stellen?
Was ist Nachfolge? Wir sollen Jesus hinterhergehen. Wir sollen so leben, wie er es will, wie er gelebt hat.
1.Petr. 2,20-24 vorlesen
Leben wir so, wie unser Herr? Wenn nicht, dann sind wir nicht seine Nachfolger.
Hat Jesus das Recht, solche Anforderungen zu stellen? Er hat das Recht, wenn wir betrachten, was er getan hat, um uns zu retten. Er hat mehr aufgegeben, als was wir jemals aufgeben könnten.
Phil. 2, 5-8 vorlesen
Was hat der Herr Jesus aufgegeben, um uns zu retten? Er hat sein göttliches Wesen abgelegt. Er ist in unsere armselige, durch Sünde verkommene Welt gekommen, die wir noch als schön empfinden. Er kam aus einer Welt, die wir uns selbst in kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Unvorstellbare Schönheit ist dort. Unbeschreibliches geschieht in Gottes Gegenwart. Jesus Christus hat vor seinem Kommen regiert. Er sprach, und alles wurde geschaffen (Joh. 1,1-3; Hebr. 1,1-2). Er hat uns gemacht. Ohne Zwang, völlig freiwillig verließ der den Thron des Vaters und kam in unseren Dreck. So lange wir hier auf der Erde leben werden wir uns niemals vorstellen können, welche Umgebung unser Herr verlassen hat, um uns nicht nur in unserem Elend einen Höflichkeitsbesuch abzustatten, sondern um den Schmutz und die Sünde, in der wir täglich baden und uns wohl fühlen, selbst ans Kreuz zu tragen, damit wir gerettet sind. Wer so viel aufgibt, hat das Recht, von seinen Jüngern und Nachfolgern ganze Konsequenz und hundertprozentige Nachfolge abzuverlangen.
Wie danken ihm die Durchschnittschristen sein Handeln? Sie folgen ihm nicht, tun was sie wollen und erwarten dazu noch Gottes Segen.
Ferner glauben sie ihm nicht, daß er die Verheißungen, die er an seine Nachfolge koppelt, wahr macht. Zu diesen Verheißungen komme ich später.
Entschuldigung, aber diese Haltung des Durchschnittschristen ist eine absolute Unverschämtheit. Konsequente Nachfolge ist das mindeste, was wir unserem Herrn und Erretter zu geben haben. Jesus Christus kam, um uns zu retten. Er ist nicht das Sahnehäubchen auf dem Kaffee unseres Lebens. Er ist nicht der Senf oder Ketchup auf Pommes und Bratwurst unseres Lebens. Wäre er nur das, hätte sich sein Kommen in die Welt nicht gelohnt. Für eine kleine Veredelung unseres Lebens wäre er niemals gekommen. Er ist gekommen, weil es keine andere Möglichkeit gab, uns zu retten. Die einzige Möglichkeit war, daß der Schöpfer die Rettung zur Chefsache macht und selbst als Opfer für die Sünden der Menschheit stirbt. Sonst gäbe es überhaupt keine Hoffnung für uns.
Viele Christen, leider auch solche, denen diese geistlichen Tatsachen bewußt sind, brauchen Jesus nur als Ketchup für die Bratwurst ihres Lebens. Was sich diese Christen aber klar machen sollten, ist, daß Ketchup auf einer Bratwurst zwar eine Geschmacksverbesserung sein kann, aber Verwesungsgeruch in der Bratwurst zusammengefaßter Tierleichen wird dadurch nicht unbedingt überlagert. Jesus Christus als Gewürz des Lebens des nach Verwesung stinkenden alten Menschen ist nicht ausreichend. Manche Christen haben aufgrund ihrer fehlenden Konsequenz in der Nachfolge einen ausgeprägten Verwesungsgeruch. Jesus überdeckt diesen Geruch nicht. Wir müssen den alten Menschen ausziehen und den neuen Menschen anziehen (Eph. 4,22-24), das lehrt u.a. auch die Taufe (Rö. 6).
Wenn wir Jesus nicht konsequent folgen, dann sind wir unbrauchbar.
Lk. 14,33-35 vorlesen
Mt. 5,13 vorlesen
Hat euch schon jemand gesagt, daß er Christ werden will, weil er euren Glauben so unglaublich attraktiv findet? Mir haben das schon einige gesagt. Ich freue mich immer darüber, weil es der Herr ist, dem ich alles, was ich als Christ und Mensch heute bin, wirklich alles zu verdanken habe. Viele Christen haben mir aber schon gesagt - übrigens auch hier in unser Gemeinde - daß sie durch meine Art, Zeugnis zu geben und als Christ aufzutreten, abgeschreckt gewesen wären. Sie wären durch mich niemals zum Glauben gekommen. Christen sagen mir etwas anderes, als Nichtchristen. Soll ich euch einmal etwas ganz offen und ehrlich sagen? Als Nichtchrist suchte ich Beweise für die Glaubwürdigkeit Jesu. Ich fand sie im Alten Testament in den Messias-Prophezeiungen . Ich fand sie in vorbildlich lebenden Christen. Ich weiß nicht, ob ich hier in unserer Gemeinde zum Glauben gekommen wäre...
Lk. 14,33 vorlesen

Jesu Anforderungen - Sein Lohn
Jesus kam aus der Herrlichkeit des Vaters. Von dort hat er allerhand mitgebracht. Das Leben in der Nachfolge ist bei allen harten Anforderungen schön. Wir als Familie stöhnen zwar manchmal unter dem Druck unseres Dienstes, wir erleben aber immer wieder die unbeschreibliche Freude, die der Herr schenkt, wenn Chinesen sich dem Herrn öffnen. Neulich haben wir sogar erlebt, wie sich ein Deutscher bei uns zu Hause dem Herrn öffnete. Es hätte nicht viel gefehlt und er hätte Jesus als seinen Herrn angenommen. Ich bete für ihn, daß er diesen Schritt tut.
Der Herr belohnt seine Jünger reichlich.
Lk. 18,28-30 vorlesen
Das, was Jesus hier verspricht, habe ich von Anfang an meines Christseins erfahren. Ich habe alle Freunde verloren, sogar meine Familie, die mich aufgrund meines Christseins ausgrenzte. Der Herr hat mir viele neue Väter, Mütter, Brüder, Schwestern und Freunde gegeben, mehr als ich vorher hatte. Niemals ging es mir als Christ schlechter verglichen mit meiner Zeit als Nichtchrist. Alles habe ich Christus zu verdanken: meine Persönlichkeitsentwicklung, mein ganzer beruflicher Werdegang. Durch Studium der Bibel habe ich studieren gelernt. Selbst meine jetzige Position habe ich ihm zu verdanken.
Lk. 22,35 vorlesen
Ich habe es in den bald 28 Jahren meines Christseins immer wieder erlebt, daß der Herr sich nichts schenken läßt. Es gibt keinen Mangel in seiner Nachfolge. Er hält sein Wort. Seine Verheißungen sind immer in meinem Leben erfüllt worden. Deswegen habe ich keinen Grund, Kompromisse in meinem Leben in der Nachfolge zu schließen.
Wie sieht es bei euch aus? Wollt ihr festhalten an den Gewohnheiten des Alten Menschen? Wie sieht die Konsequenz in eurem Leben aus?
Ich habe eine Frage an einige Jugendliche. Wie könnt ihr es mit eurem Glauben und Leben in der Nachfolge vereinbaren, Zeit zu verschwenden in der Disco? Vielleicht folgen einige von euch nicht Jesus, gut. Aber diejenigen, die in der Vergangenheit bekannt haben, Jesus Christus als ihren Herrn aufgenommen zu haben, möchte ich jetzt ansprechen. Wie könnt ihr Jesus nachfolgen und einen ungläubigen Freunde bzw. eine ungläubige Freundin haben? Fragt die Frauen, die hier sind, welche geistliche Erfahrungen sie mit ungläubigen Männern haben. Fragt sie aus, sie werden euch hoffentlich offen und ehrlich sagen, wie es sie belastet und geistlich blockiert. Wenn euer Glaube nicht ausreicht, zu warten, bis der Herr das euch gibt, was ihr braucht (Ps. 20,4; Phil. 4,19), dann taugt euer Glaube nichts. Werft ihn weg und fangt an, Jesus Christus wirklich nachzufolgen.
Ich habe auch Fragen an die Nichtjugendlichen unter uns. Ist dein Chef mächtiger als Jesus? Ist der Widerstand deines ungläubigen Ehepartners größer als dein Glaube an Jesus? Sind die Anforderungen deiner Umgebung an dich wichtiger, als die Anforderungen Jesu? Ist deine Furcht vor den Menschen, denen gegenüber du deinen Glauben wenig bezeugst, größer als die Furcht vor Gott? Dann wirf deinen Glauben weg, er taugt nichts. Wirf deinen Gott weg. Er taugt nichts. Fang neu an mit dem großen Gott der Bibel.
Unsere Evangelisation haben wir hinter uns. Niemand hat bisher Jesus Christus als seinen Herr angenommen, außer vielleicht der junge Student, der mit uns in Kontakt steht. Könnte es sein, daß unsere Kompromisse in unserem Glaubensleben die Ursache dafür sind, daß niemand bei uns zum Glauben kommt? Könnte es sein, daß wir uns erst einmal überlegen sollen, ob wir Jesus Christus konsequent folgen, bevor wir anderen glaubwürdig erklären können, daß sie die Rettung durch Jesus brauchen?
Lk. 14,33-35 vorlesen
Zum Schluß möchte ich noch einen Abschnitt aus einem Buch vorlesen.
William MacDonald:    Wahre Jüngerschaft - 1962, deutsche Übersetzung durch OM 1971
        5. deutschsprachige Auflage 1974
        S. 35, letzer Absatz bis S. 37 oben

Solche Nachfolger wünscht sich unser Herr.

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Bei Fragen zur Predigt: >>>E-Mail an Dr. Martin Langstädtler